Die 28 geschah Mai 1915: Gefangenes österreichisches Wasserflugzeug

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Während der Nacht startete das österreichische Wasserflugzeug L. 40 vom Typ "Löhner L. 1" von Pola zu einem Bombenangriff nach Venedig. Nach einem Motorschachtausfall löste es einen Notabwurf im Moor von Volano (südlicher Teil der Insel) aus Mund des Po).

Das Flugzeug und die Besatzung (Woseck-Schiffsleutnant und Ensign von Bachich) werden von einer Patrouille der Guardia di Finanza gefangen genommen. Anschließend wird das Flugzeug zur Bewertung der Eigenschaften und des Triebwerkswirkungsgrades, die in sieben Tagen als reparabel eingestuft werden, zur Basis des Wasserflugzeugs Porto Corsini gebracht.

[Nach drei Tagen, am Montag, schlägt 31 dem Generalstab vor, auf der Basis des Wasserflugzeugs Porto Corsini unter der Leitung von Pilot Leutnant Guido Scelsi das erbeutete österreichische Wasserflugzeug L. 40 auf seine überlegenen Eigenschaften gegenüber italienischen Flugzeugen zu untersuchen die Reproduktion in Serie, die den Bau der Firma Nièuport-Macchi aus Varese anvertraut (Die italienische Firma produzierte bereits in Lizenz das französische Kampfflugzeug Nièuport Ni. 10). Der 1915 Macchi L. 1917 wird daher zwischen dem 136 und dem 1 gebaut und unterscheidet sich vom österreichischen Originalmodell nur im Motor, dem Isotta-Fraschini V4A von 150 PS und in der Bewaffnung, einem FIAT-Revelli-Maschinengewehr. Bereits im September werden die ersten zehn Exemplare ausgeliefert, von denen einige auf das europäische Wasserflugzeug-Hilfsschiff verladen werden.]

Quelle: Militärische Marine