Syrien: "Wir haben einen israelischen Kämpfer abgeschossen". Tel Aviv bestreitet

(Di Abfassung)
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Vier israelische F-16 hätten den syrischen Luftraum betreten, nachdem sie über den Libanon geflogen waren. Die Jets mit dem Davidstern hätten nicht näher bezeichnete syrische und pro-syrische Ziele an der Palmyra-Front getroffen. Höchstwahrscheinlich hätten israelische Kämpfer Positionen von Hisbollah-Milizionären angeheuert, die besonders im Krieg gegen ISIS auf syrischem Territorium aktiv waren. Gerade in diesen Stunden, Damaskus setzt sich dafür ein, das Kriegspotential östlich der neu befreiten Stadt Palmyra zu erhöhen, um entlang der Achse von Arak und Deir Ezzor weiter nach Osten zu ziehen. Die Beteiligung der Hisbollah an der Offensive wäre von Bedeutung.

Berichten des Luftverteidigungskommandos von Damaskus zufolge, unmittelbar gefolgt von den Iranern von PressTV, würde ein israelischer Kämpfer von syrischen Raketensystemen abgeschossen und ein weiterer beschädigt werden. Die vier Flugzeuge, die zu 00,40 (italienische Zeit) syrisches Territorium betreten, müssten sich dann zurückziehen.

Die Ablehnung der IDF erfolgte umgehend: „Die Kämpfer wären den syrischen Verteidigungssystemen ausgewichen und hätten die Mission abgeschlossen.“ Tel Aviv hat wiederholt sein Recht bekräftigt, jedes Ziel zu treffen, das als Bedrohung seiner Sicherheit auf syrischem Territorium angesehen wird. Entlang der Golankämme hat sie in jüngster Vergangenheit auch die Miliz, die gegen die Assad-Regierung kämpft, medizinisch versorgt.

Die Veranstaltung gestern Abend (Freitag 17, nda) ist Teil eines sehr komplexen strategischen Rahmens, in dem das Herz des Islamischen Staates gleichzeitig an zwei Fronten angegriffen wird: von Norden an der Raqqa-Front, wo der Schlaf aktiv ist SDF der von den USA unterstützten Koalition und der syrischen Armee (getrennt); aus dem Süden aus der neuen syrischen Offensive östlich von Homs und Palmira.

(Foto: IDF)