Italien und die libysche Krise: Di Maio kehrt ohne "Selfie" zurück

(Di Andrea Cucco)
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Excusatio non petita, accusatio manifest (Entschuldigung nicht angefordert, Anschuldigungsmanifest) rezitiert ein bekanntes Sprichwort mittelalterlichen Ursprungs.

"Ich habe sowohl Sarraj als auch Haftar getroffen und war sehr klar und offen mit ihnen: wir sind nicht interessiert und auch ein wenig müde von den fotomöglichkeiten, gilt auch für europäische, es gibt nur eine lösung und es ist die diplomatische lösung für die libysche krise"

Bereits mit den ersten Worten unseres Außenministers, der aus der Übersee-Mission zurückkehrt, können wir verstehen, wie sehr die Notwendigkeit, den absoluten Mangel an der geringsten Gewinnstrategie auszugleichen, durch einen Klick in den sozialen Medien entsteht.

Denjenigen zuhören, die uns vor der Welt vertreten Es ist auch zu überlegen, wie viel Mühe die beiden libyschen "Freunde" gemacht haben müssen, um den Präsidenten des Rates, Giuseppe Conte, letztes Jahr in Palermo auf der Konferenz über Libyen davon zu überzeugen, gemeinsam einen Schuss zu machen.

„Joseph! Komm, lass uns ein Foto von dir für drei machen !!! " - Werden sie gesagt haben, Conte zu drängen?

"Ich danke Ihnen, aber mein Anliegen ist es, einen Konflikt zu lösen, der Ihr Land verwüstet, enorme Gesetzeslöcher geschaffen und die Wirtschaft meines geliebten Italiens gefährdet hat." - wird die Antwort gewesen sein?

„Maddai! Wir sind oberflächliche und levantinische Männer, die ihr politisches Handeln auf belanglose Gedanken und Tweets von wenigen Worten stützen, aber Sie, ein wahrer und geliebter europäischer Führer, folgen unserer Kleinheit und nehmen einen Moment Zeit, während Sie sich die Hände schütteln ... Komm schon ! Sie können sich nicht vorstellen, wie uns das interessiert! " - Werden sie darauf bestanden haben?

"Es tut mir leid. Aber die Friedenskonferenz von Palermo muss Ergebnisse liefern, keine Selfies! Wenn es in ein paar Monaten ein Witz wäre, würdest du auf dich selbst schießen und mein erbärmliches Versagen zeigen ..." - Wird er geschlossen haben?

"Daje Beppe! Al (Sarraj) hat dir auch türkische Pistazien und Datteln aus Katar gebracht !!!" - das ultimatum?

"Es ist genug, dass wir es für uns behalten, um an Ihre brüderliche Liebe zu erinnern. aber, Ich empfehle, wir veröffentlichen es nicht!" - die Antwort?

Wenn Minister Di Maio sagt, er sei "der Fototermine überdrüssig", wird dies letztes Jahr der Fall sein?

Es gibt noch einen anderen Aspekt: ​​Wenn ich meinen Sohn am Sonntagmorgen gegen Ende zur Messe bringe, gibt es Kinder, die vor dem Mikrofon zum Herrn oder zum Heiligen Vater für den Weltfrieden, das Ende des Krieges, die Armut beten. Drogen ... Nun, es sind elementare Gedanken, die dem Alter angemessen sind. Wenn ein Baby sagt: "Wir beten zu Ihnen, Herr, dass meine Regierung keine Kriminellen mehr finanziert und notfalls mit Gewalt das Ende des Krieges, der Gewalt, der Anarchie in Libyen zulässt", würde ich mir Sorgen machen, weil es beinahe beunruhigend wäre.

Nicht weniger beunruhigend ist es jedoch, einen erwachsenen Jungen zu hören, sagen wir mal fast einen kleinen Mann, der als Kind Reden hält.

Hören Sie sich tagelang an, wie Sie das wiederholen "Lösung der Krise kann nicht militärisch sein" es lässt uns den Mangel unseres Ministers bei entscheidenden Ereignissen in der Geschichte vermissen, bei denen er sicherlich entscheidend gewesen sein könnte (zumindest bei einigen Gelegenheiten) für sich).

Können Sie sich vorstellen, Dunkirk 1940 zu sagen, dass die "Krisenlösung nicht militärisch sein kann"?

Können Sie sich vorstellen, 1945 im Berliner Bunker zu sagen, die "Lösung der Krise kann nicht militärisch sein"?

Können Sie sich vorstellen, Golda Meir 1973 zu sagen, dass die "Lösung der Krise nicht militärisch sein kann"?

Können Sie sich vorstellen, Margaret Thatcher 1982 zu sagen, dass die "Lösung der Krise nicht militärisch sein kann"?

Können Sie sich vorstellen, Bush 1990 mit der Besetzung Kuwaits zu sagen, dass die "Krisenlösung nicht militärisch sein kann"?

Können Sie sich vorstellen, 2019 in Libyen zu sagen, dass die "Lösung der Krise nicht militärisch sein kann"?

Plötzlich möchte ich beten: Herr, schütze Italien vor seinen Urenkelkindern und, falls nötig Dank dem Militärbringt Frieden und Freiheit, wo es fehlt.

Foto: Twitter / Präsidentschaft des Ministerrates / web / (Bildretusche des Films "Der Fall")