Syrien, Moskaus Beitrag zum Konflikt

(Di Tiziano Ciocchetti)
15 / 03 / 19

Die russische Intervention in Syrien war im Vergleich zur Zeit der Sowjetunion durch eine klare Trendwende gekennzeichnet. Tatsächlich bestand das russische Kontingent aus Multi-Waffe-Einheiten (leichte Infanterie, Genie und Artillerie-Einheiten), die von Bodenangriffen und Transportflugzeugen unterstützt wurden, statt massiven Einsatz von gepanzerten und mechanisierten Einheiten.

In Anbetracht der Konformation eines großen Teils des syrischen Territoriums (ausgedehnte Wüstengebiete ohne Naturschutzgebiete) war der Einsatz von Hubschraubern von grundlegender Bedeutung (auch unter Berücksichtigung der sowjetischen Erfahrungen im Afghanistankrieg). Die Russen haben den HAVOC und den neuen Ka-52 ALLIGATOR eingesetzt, der ebenfalls mit den lasergesteuerten 9M120 ATAKA-Raketen ausgerüstet ist.

Die Hubschrauber arbeiteten oft in Symbiose mit dem auf Bodenangriff spezialisierten SUKHOI SU-25 FROGFOOT (Fotoeröffnung), der sich mit der Unterdrückung der Luftabwehrabwehr des Feindes befasste, insbesondere der optischen Zielartillerie Flugabwehrflugzeug S-60 von 57 mm.

Darüber hinaus haben Mil Mi-17-Transporthubschrauber zahlreiche Missionen zur Infiltration von Spezialeinheiten hinter den ISIS-Linien durchgeführt.

In der Strategie Moskaus wurde auf den Einsatz von Spezialeinheiten (Elemente der 3ᵃ- und 22-Sp-Brigade Spetsnaz) zurückgegriffen, sowohl wegen direkter Aktionen gegen militante Angehörige des islamischen Staates als auch als Ausbilder für die Streitkräfte der Hisbollah und iranische Freiwillige. nach Syrien geschickt, um die Assad-Regierung zu unterstützen.

Dem nun weit verbreiteten folgen Lehre Gerasimov, in der 2013 vom ehemaligen Stabschef der russischen Streitkräfte Valerij Gerasimov postuliert, über das Konzept von mehrdeutiger Krieg (Mit diesem Begriff wollen wir einen Bruch mit dem Konzept von identifizieren asymmetrische Kriegsführung) und die Verwendung von Spezialkräften als Kraftmultiplikator hätten die Spetsnaz eingehende Aufklärungsaktionen, die Identifizierung von Zielen, aber auch direkte Aktionen wie die sogenannten nassoder gezielte Tötungen von Kommandanten und Persönlichkeiten im Zusammenhang mit ISIS und der Terroristengruppe al-Nusra.

Zur Bestätigung der Aktivitäten von Spetsnaz in Syrien enthüllte der 5 March 2017, der damalige stellvertretende Kommandeur des Generalstabs der russischen Streitkräfte Kartapolov, in einem Fernsehinterview die Schlüsselrolle der Spezialeinheiten bei der Rückeroberung der Stadt Palmyra in vor allem bei der Neutralisierung der befestigten Positionen, die die islamischen Milizionäre in der Stadt eingerichtet hatten.

Wie in früheren Kriminalinterventionen versuchte Moskau, die Präsenz von Spezialeinheiten im syrischen Konflikt zu verbergen. Es ist jedoch zweifelhaft, dass die Spetsnaz eine entscheidende Rolle bei der Destabilisierung der feindlichen Verteidigungsanlage gespielt haben, was zu zahlreichen Infiltrationen und Unruhen führte aufschlussreich die Ziele für Luftangriffe.

Foto: Russisches Verteidigungsministerium Fed