Einweihung der bilateralen Freundschaftssektion zwischen Italien und Westafrika

(Di Federico Castiglioni)
23 / 07 / 19

Verbesserung der Beziehungen zu Afrika und Brückenschlag zwischen Geschichte und Kultur in wechselseitigen Differenzen: Dies ist der Zweck der interparlamentarischen Sektion, die an diesem Dienstag im Rahmen des Senats der Republik 23 in einem Treffen zwischen Vertretern der Institutionen und Vertretern der Republik eröffnet wurde aus verschiedenen westafrikanischen Ländern. Dieser Schritt bereitet eine Vertiefung der Beziehungen zwischen Rom und den französischsprachigen Staaten des Westens des Kontinents vor, die bereits eine lange Geschichte der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen ihnen haben.

Initiator der Initiative war der Präsident der interparlamentarischen Sektion, Senator Fazzolari von Fratelli d'Italia, aber es gab viele Abgeordnete und Senatoren, die eingreifen konnten. Zu den bekanntesten gehören Piero Fassino, ehemaliger Außenhandelsminister, und Stefania Craxi, Unterstaatssekretärin für auswärtige Angelegenheiten in der Regierung von Mario Monti. Es gibt auch zahlreiche diplomatische Vertretungen afrikanischer Länder, vom Botschafter Ghanas, Evelyn Anita Sokes-Hayford, bis zur Vertreterin Benins, Seine Exzellenz Evelyne Togbe-Olory.

Für das Außenministerium gab es den Direktor der Sektion Subsahara-Afrika, den bevollmächtigten Minister Giuseppe Mistretta und den Kabinettschef des Außenministers Moavero, den Botschafter Guariglia.

Die Schaffung der interparlamentarischen Freundschaftsabteilung findet zu einem besonders heiklen Zeitpunkt für die Beziehungen zwischen Italien und den westafrikanischen Ländern statt. Neben der Migrationsfrage muss sich unser Land in der Tat immer mehr den geostrategischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Stabilität dieser Region stellen, in der, wie wir uns erinnern, Frankreich immer der wichtigste internationale Protagonist war. Die Aufmerksamkeit der italienischen Regierung für das Gebiet ist auch auf das wachsende Engagement der Europäischen Union zurückzuführen, die versucht, eine eigene umfassende Entwicklungs- und Sicherheitsstrategie parallel zur französischen zu entwickeln. Der Grund, warum der politische Austausch zwischen Italien und diesen afrikanischen Ländern wichtig ist, wie von allen anwesenden Rednern betont, hängt jedoch nicht nur mit der Sicherheit zusammen, sondern berührt auch die wachsende Bedeutung des wirtschaftlichen und kulturellen Austauschs zwischen unseren Ländern Nationen. Ein Beispiel dafür ist der Anstieg der Investitionen italienischer Unternehmen in den betreffenden Staaten, der inzwischen so groß ist, dass sie unser Land für viele Regierungen südlich der Sahara zum vierten oder fünften Wirtschaftspartner machen.

Bemerkenswert ist auch der Import und Export durch das Mittelmeer und über die Sahara hinaus, da es sich nun um Zahlen handelt, die fast einen Wert von einer halben Milliarde Euro pro Jahr haben. Was die Kultur anbelangt, so liegen ebenso viele Dossiers vor, und obwohl das Parlament nicht der Hauptakteur dieser Initiativen sein kann, ist es dennoch möglich, dass Abgeordnete und Senatoren gemeinsam mit ihren für die Kommission zuständigen Kollegen Beiträge einreichen Begriff einschneidende Handlungen. Ein Vorschlag in diesem Sinne wurde von dem anwesenden Hon. Sittorio Sgarbi vorgelegt, der unterstrich, wie man zum Beispiel an die Aufwertung der afrikanischen Kunst denken kann, von der sich ein Großteil derzeit im Besitz Großbritanniens und Frankreichs befindet, wahrscheinlich aber In Kürze zu Hause neu aufgelegt, vielleicht mit einem Ehrenplatz in Verbindung mit der italienischen Renaissance.

Das Wissen und die Zusammenarbeit zwischen italienischen Parlamentariern und jenen anderer Länder bei bilateralen oder multilateralen Initiativen ist nicht neu, aber es ist eine bewährte Praxis, die aus der Vergangenheit stammt und die den Kontakt zwischen Regierungen und multilateralen Institutionen häufig erleichtert hat. Im Gegensatz zu den offiziellen Kanälen hat diese Zusammenarbeit immer informellere und politischere Kontakte zwischen den Staaten ermöglicht und damit nicht selten den Weg für Initiativen frei gemacht, die sonst nicht das Licht der Welt erblickt hätten, wie zum Beispiel den Anfang der afrikanischen Staaten, von vielen Entwicklungshilfeprojekten während der letzten Wahlperiode. Das schwindelerregende Wachstum einiger afrikanischer Volkswirtschaften eröffnet darüber hinaus neue Szenarien und lässt uns vielleicht auch ein wenig hoffen, da viele der Probleme dieser Länder bekanntermaßen gerade auf ein mangelndes soziales und wirtschaftliches Wachstum zurückzuführen sind. kombiniert mit einem beispiellosen demografischen Boom. Die Schaffung dieser Sektion ist daher ein weiteres Element beim Aufbau eines Vertrauensverhältnisses, das für Italien und seine Außenpolitik unverzichtbar geworden ist.