NATO: grünes Licht für ein neues Planungsmodell für den Süden

(Di Großstaatliche Verteidigung)
04 / 10 / 18

"Vom NATO-Gipfel zu einem neuen Planungsmodell für den Süden: Zum ersten Mal, nach Jahrzehnten, wird das Bündnis nicht nur nach Osten schauen, sondern auch auf das Mittelmeer, ein Gebiet von großem Interesse für Italien, wo Risiken unterschiedlicher Art und Wesenheit ineinandergreifen, vor allem der unkontrollierte Zustrom von Migranten".

So die Verteidigungsministerin Elisabetta Trenta am Ende der NATO-Ministerkonferenz, die gestern und heute in Brüssel stattfand.

Die 29-Verteidigungsminister der NATO haben die Forderung Italiens akzeptiert und die fortgeschrittene Planung für den Süden formalisiert. Dies ist der Beginn eines Untersuchungsmodells für die neuen Bedrohungen aus dem Mittelmeerraum, die den Horizont der Allianz verändern.

Der Vorschlag wurde von Italien mehrfach vorgelegt, insbesondere auf dem letzten Gipfel im Juli.

"Wir haben uns der Allianz verpflichtet, den 360-Grad-Ansatz zu erweitern"Sagte der Minister, der dann hinzufügte:"Was ein sehr gutes Ergebnis erreicht, dass diese Regierung zu erreichen, durch das Engagement und die Professionalität unserer Delegation in Brüssel, Botschafter Claudio Bisogniero geschaffen hat, und vor allem unseres Militär, unsere Diplomaten und unser zivilen bei der NATO eingesetzten Personal".

Gestern unterzeichnete der Besitzer der Dicastery eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Seedrohnen. Ein erster Schritt, der es Italien, Belgien, Dänemark, Großbritannien, Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, der Türkei und den Vereinigten Staaten ermöglicht, Ressourcen und Fähigkeiten zu bündeln, um Systeme zu schaffen, die sich gemeinsamen Herausforderungen stellen könnte im maritimen Sektor entstehen. Eine Initiative, mit der Skaleneffekte genutzt werden können, um die Kosten zu senken und die Verteidigungshaushalte zu erhöhen.

Im Mittelpunkt des Brüsseler Gipfeltreffens standen unter anderem die Fortschritte, die bei der Umsetzung der auf dem NATO-Gipfel im Juli getroffenen Entscheidungen erzielt wurden, einschließlich einer gerechteren Lastenteilung. Die NATO-EU-Zusammenarbeit und ein Treffen der NATO-Georgien-Kommission stehen ebenfalls auf der Tagesordnung.

Am Rande der NATO-Ministerkonferenz traf sich Minister Trenta mit US-Verteidigungsminister James Mattis. Ein herzliches Gespräch konzentrierte sich auf gemeinsame Ziele und Libyen. Er traf auch Kollegen Mihai Fifor (Rumänien), Margarita Robles Fernandez (Spgana), Mariusz Błaszczak (Polen), Florence Parly (Frankreich).

Bei seiner Ankunft begrüßte Minister Trenta die italienische Delegation und die für die NATO arbeitenden Italiener und dankte ihnen für ihre Arbeit.