17/04/2015 - Eine Einheit der italienischen Marine, die im Rahmen der Seeüberwachungs- und Sicherheitsoperation "Mare Sicurezza" auf Patrouille war, hat heute Morgen eingegriffen, um das Fischerboot Airone zu retten.

Das italienische Fischerboot war in der Nacht, etwa 90 Kilometer nordwestlich von Misurata, von einem Schlepper beschlagnahmt worden, der offenbar den libyschen Regierungstruppen gehörte.

Nachdem das Vorliegen der erforderlichen Sicherheitsbedingungen überprüft worden war und die Justizbehörde in enger Abstimmung mit dem Schiffskapitän und in Verbindung mit dem Befehl der Marineeinrichtung "Mare Sicuro" die erforderlichen Informationen übermittelt hatte, griff das Marinepersonal ein, um die zu beschaffen Schiffskontrolle.

Während der Aktion des Internatsteams aktivierte ein Mitglied der tunesischen Besatzung bei dem Versuch, den Aufstieg an Bord eines der Operatoren zu erleichtern, ungeschickt die Waffe des Militärs und verursachte die versehentliche Explosion einiger Schüsse von Schusswaffe. Die Kugeln trafen kein Besatzungsmitglied oder Boarding-Team, aber Schrapnell verletzte den tunesischen Seemann leicht am Spann.

Das Einsatzteam erlangte die Kontrolle über das Schiff, indem es das Schiff sicherte, ohne dass eine Reaktion des einzigen libyschen Militärs an Bord erfolgte. Derzeit sind der tunesische Seemann und das libysche Militär zur Marineeinheit versetzt worden.

Das Schiff steuert nationale Hoheitsgewässer an.

Die Operation Mare Sicuro wurde von der Regierung nach der Verschärfung der Libyenkrise eingeleitet, um Kommunikationsleitungen und Handelsschiffe zu schützen und möglichen terroristischen Bedrohungen entgegenzuwirken.

Quelle: Generalstab der Verteidigung