24/04/2015 - In Rom wurde bei zwei Ereignissen von besonderem Ausmaß das Militär unter dem Kommando der Brigade "Granatieri di Sardegna" an der Operation "Sichere Straßen" beteiligt.

In der Viale dei Fori Imperiali bemerkte eine Militärpatrouille des 6. Bersaglieri-Regiments von Trapani (TP) eine Schlägerei zwischen zwei Straßenverkäufern. Sie ging sofort auf sie zu und machte sich mit dem Karabiner im Dienst daran, die Schlägerei aufzulösen und die Verantwortlichen zu identifizieren.

Am Autobahnkreuz Anagnina wurde jedoch eine andere Bersaglieri-Patrouille des 6. Regiments von einem Mitarbeiter der ATAC-Gesellschaft (Autoferrotranviari Transport Company der Gemeinde Rom) über eine Rauferei zwischen Frauen in der U-Bahn-Station informiert. Das Militär begab sich umgehend zum angegebenen Ort, blockierte mit dem diensthabenden Carabiniere die Frauen und wartete auf die Ankunft der 118 Soldaten zur medizinischen Versorgung.

Während des Einsatzes wurde ein Mitglied der Streife von einer der angehaltenen Frauen geschlagen. Der Absolvent wurde in das Militärkrankenhaus „Celio“ gebracht und anschließend mit einer Verstauchung des Daumens der rechten Hand entlassen.

Bei den oben genannten Ereignissen sorgte das schnelle Eingreifen des Militärs dafür, dass sich die Situation nicht verschlechterte, auch nicht zu Lasten ihrer physischen Sicherheit.

Die Anhebung der Kommandoebene der Gruppe „Latium, Umbrien und Abruzzen“ im Rahmen der Operation „Sichere Straßen“ unter dem Kommando von Brigadegeneral Maurizio Riccò sieht den Einsatz der meisten Männer und Frauen der Brigade-Grenadiere vor , sowie auf internationaler Ebene, auch im nationalen Kontext, um die Sicherheit und Prävention von Kleinkriminalität und die Bekämpfung terroristischer Bedrohungen in den oben genannten Regionen zu gewährleisten.

Der Gruppenkommandeur lobte den konstanten und sehr hohen Beitrag des an der Operation „Sichere Straßen“ beteiligten Personals, der bezeugt, dass die Präsenz des Militärs auf dem Territorium der Hauptstadt und in allen zugewiesenen Sektoren „eine besondere Ausbildung, psychologische körperliche und schnelle Reaktionsfähigkeit“ und dass Einsatz und Opfergeist „gut mit den Schutzbedürfnissen des Bürgers harmonieren“.

Seit August 2008 beteiligt sich die Brigade „Granatieri di Sardegna“, verstärkt durch Mittel anderer Einheiten, in Koordination mit dem 2. Kommando der Verteidigungskräfte (2. FOD) von San Giorgio a Cremano an der Operation „Sichere Straßen“. verwaltet etwa 3000 Soldaten der italienischen Armee, die im Wettbewerb mit den Polizeikräften von Rom nach Lampedusa stationiert sind.​

Quelle: Befehl von Streitkräfte Operativ Erdlinge