Vor dem Stahlpakt wurde die Achse Rom-Berlin (24 Oktober 1936) unterzeichnet, mit der sich die beiden Mächte im Kampf gegen den Bolschewismus engagierten. Von diesem Moment an wurden die Beziehungen zwischen Italien und Deutschland bis zur Festlegung des Stahlpakts immer enger.

Mussolini hoffte daher, den Frieden in Europa zumindest bis zum 1942-43 zu verlängern, da er wusste, dass das Land weder wirtschaftlich noch militärisch auf einen großen Konflikt vorbereitet war. Die 23 im Mai, einen Tag nach der Unterzeichnung des Stahlpakts, hielt Hitler einen geheimen Kriegsrat ab: Der Angriff auf Polen stand auf der Tagesordnung.

Für die Deutschen musste es die Aufgabe der Italiener sein, die Reaktion Frankreichs und Englands im Mittelmeerraum einzudämmen.

Als Hitler im September von sich aus beschloss, Polen bei 1 zu erobern und damit gegen die im Stahlpakt festgelegte Verpflichtung zur ständigen Konsultation zu verstoßen, erklärte Mussolini, er sei nicht kriegführend, und hielt sich nicht an die von der 39 diktierten Vereinbarungen 3-Artikel.

Quelle: Generalstab der Armee