30/10/2014 - Der Kommandeur der Kosovo-StreitkräfteGeneraldivision Francesco Paolo Figliuolo traf sich gestern im Hauptquartier des multinationalen NATO-Kommandos im Kosovo mit Vertretern der wichtigsten lokalen Religionsgemeinschaften, dem Leiter der Islamischen Gemeinschaft Mufti Ternava, dem orthodoxen Bischof Teodosje und dem verwaltungsapostolischen Generalvikar in Kosovo Don Lush Gjergji.

Während des Treffens wurde die Bedeutung der Religionsgemeinschaften für die Verbesserung der Beziehungen zwischen den kosovarischen Bürgern und für die Förderung der Schaffung eines Kontexts erörtert, der zu Frieden und Toleranz in der Region führt und gleichzeitig die Vielfalt respektiert.

Alle religiösen Autoritäten verurteilten einstimmig den jüngsten Vandalismus im Kloster Decane und die anschließenden Angriffe der Medien auf die Gemeinde. Diese Geste erregte tiefes Bedauern und Trauer bei den Teilnehmern des Treffens, die sich bereit erklärten, es als bedauerlichen Akt zu definieren, der die unantastbaren Grundsätze der Toleranz und des Respekts für die gesamte kosovarische Gesellschaft untergräbt. Sie verurteilten nachdrücklich jeden Fundamentalismus, der die Sicherheit der gesamten Weltbevölkerung bedroht.

Der Ordensmann dankte General Figliuolo für den Beitrag, den die KFOR weiterhin leistet, um die Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben in der Region zu schaffen. Alle Vertreter bekräftigten ihr Engagement für die Förderung der religiösen Toleranz und drückten ihre Anerkennung für alle Anstrengungen aus, die in diese Richtung unternommen wurden.

Vertreter religiöser Gemeinschaften haben endlich alle ihre Gläubigen aufgefordert, sich von denen zu distanzieren, die die Werte des Friedens und des Zusammenlebens für die Schaffung einer besseren Zukunft im Kosovo ablehnen.

Quelle: Hauptquartier KFOR Film City, Maj. Salvatore Verde