Die Armee interveniert wegen einer 2.000-kg-Bombe in Viterbo

(Di Mehrheitsstaat der Armee)
07/05/24

Das Bombenkommando des 6. Pionier-Ingenieurregiments der Armee entschärfte eine etwa 2.000 kg schwere Flugzeugbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Zentrum der Gemeinde Viterbo gefunden wurde.
Die von der Präfektur Viterbo koordinierten Einsätze begannen um sechs Uhr mit der Räumung eines Gebiets im Umkreis von 1.400 Metern vom Fundort der Rückstände und der anschließenden Evakuierung von etwa 36.000 Bürgern. Zur Sicherheit des Gebiets wurde ein Überflugverbot für den betroffenen Luftraum sowie die Schließung des Bahnverkehrs auf der Regionalbahnstrecke Rom – Viterbo erlassen.

Nachdem die Evakuierungsphase abgeschlossen war, begannen die Bediener des 6. Pionier-Ingenieur-Regiments um 10 Uhr mit der Entschärfungsoperation, um die drei Zünder und die Bombenaktivierungsvorrichtungen zu entfernen, alles aktiviert und scharf. Sobald diese neutralisiert waren, wurden die Kriegsrückstände zum 25. „Roma“-Regiment transportiert, wo sie mit der Auslaugungstechnik unschädlich gemacht wurden, bei der die Bombe mit Wasserstrahlen hoher Temperatur entleert wird, die in der Lage sind, den Sprengstoff aufzulösen und zu befördern ein Filtersystem, um die Verbindung zu trennen und den Sprengstoff anschließend zu zerstören.

Im Jahr 2023 führten die Bombenräumungsteams der Ingenieurregimenter 2.356 Einsätze im gesamten Staatsgebiet durch und neutralisierten dabei 12.666 Kriegsreste, darunter 21 Flugzeugbomben, die auf weltweite Konflikte zurückgingen.
Die Bombe mit einem Durchmesser von 76 cm, einer Länge von 2.08 m und einer Dicke von 0.77 cm enthält im Inneren über 1.300 kg Sprengstoff. Die 2.000 kg schwere Bombe gehört zum größten Typ und ist die sechste, die in Italien gefunden wurde.

Um den Evakuierungsbereich und die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten für die örtliche Bevölkerung einzuschränken, errichtete das Militär eine Eindämmungsstruktur, die die möglichen Auswirkungen einer möglichen unbeabsichtigten Explosion während der heiklen Entschärfungsarbeiten abmildern kann. Dadurch konnte der Räumradius auf nur noch 1.400 m reduziert werden. Die Abstände sind das Ergebnis aktueller Studien und Experimente von Kompetenzzentrum für improvisierte Sprengkörper von Rom.​