Gedenken an Nicola Calipari an das Polizeipräsidium in Rom

05/03/14

Neun Jahre sind vergangen, seit Nicola Calipari zugunsten der Journalistin Giuliana Sgrena im Irak ums Leben gekommen ist. Für seine heldenhafte Geste wurde er in Erinnerung an den Präsidenten der Republik, Carlo Azeglio Ciampi, mit einer Goldmedaille für militärische Tapferkeit ausgezeichnet.

Alberto Intini, ehemaliger Leiter des mobilen Teams in Rom und aktueller Polizeichef von Latina, erinnert sich gerne an Calipari in einem seiner Schriften als reinrassiger Polizist, guter Manager, seriöser Fachmann, intelligenter Mann und schöne menschliche Figur.

Zur Erinnerung an diesen großen Mann und Polizisten wurden heute auf der römischen Polizeiwache eine Gedenktafel und ein Basrelief eingeweiht, die sich in der Mitte des langen Korridors im ersten Stock befanden. Das Werk ist eine Bronzeskulptur, die Nicola Calipari darstellt und vom Bildhauer Ennio Di Francesco angefertigt wurde. Zuerst von der italienischen Flagge verdeckt, wurde sie später vom Polizeichef Alessandro Pansa und vom römischen Polizeichef Massimo Maria Mazza entdeckt.

Seine Frau Rosa Maria erinnerte daran, wie wichtig die Institutionen und der Respekt für sie und ihre Kinder Silvia und Filippo sind.

Eine Medaille für Verdienste wurde dann an Nicola Calipari verliehen und von dem Polizeichef an seinen Sohn Filippo übergeben.

Unter den Zivil- und Militärbehörden, die anwesend sind, um das Andenken des Beamten zu würdigen: Walter Veltroni, zur Zeit des tragischen späten Bürgermeisters von Rom Guglielmo Epifani, der damalige Generalsekretär CGIL, der Präfekt Santi Giuffré, der Präfekt Francesco Cirillo, der Präfekt Gaudenzio Truzzi.

Nicola Calipari, Beamter der Staatspolizei und Staatsdiener, begann seine Karriere bei der 1979 im Polizeipräsidium in Genua, zunächst als Offizier der mobilen Truppe und dann als Manager der fliegenden Truppe.

Später wurden ihm verschiedene Positionen zugewiesen: Manager des Fliegenden Trupps und stellvertretender Kabinettschef der Polizeistation Cosenza, er arbeitete in Australien mit der National Crime Authority zusammen, Manager und dann Direktor des Interprovinziellen Kriminalpolizentrums des Polizeipräsidiums in Rom, Direktor des 3. und 2. Polizeipräsidiums Abteilung des Central Operational Service (SCO) der Zentralen Direktion für Kriminalpolizei, Leiter des Ausländeramtes des Polizeipräsidiums von Rom.

Nach zwanzigjähriger Polizeidienstzeit wechselte er 2002 zu SISMI, dem militärischen Informations- und Sicherheitsdienst.

Bei einer seiner Mediationsinterventionen kam er ums Leben.

Monica Palermo