Nave Martinengo kehrt nach 4 Monaten zwischen dem Indischen Ozean und dem Persischen Golf nach Italien zurück

(Di Marina Militare)
23/12/21

Schiff Federico Martinengo ist gestern nach mehr als 4 Monaten Mission auf der Mar Grande Naval Station in Taranto zurückgekehrt. Die italienische Fregatte nahm an der europäisch geführten Operation „Atalanta“ teil, die im Rahmen der Seestreitkräfte der Europäischen Union für Somalia (EUNAVFOR SOMALIA), die auf die Bekämpfung des Phänomens der Piraterie in den Gewässern des Roten Meeres, des Golfs von Aden und des Somali-Beckens abzielt und als erster italienischer Aktivposten auch an der Operation "Agenor" teilgenommen hat, die ebenfalls in Teil einer europäischen Initiative namens Europäisches maritimes Bewusstsein in der Straße von Hormuz (EMASOH).

Die italienische Fregatte führte in der Einsatzzeit der Operation „Atalanta“ vielfältige Aktivitäten zur Verhinderung und Bekämpfung von Piraterie und zum Schutz der Schifffahrtsfreiheit des Transithandels in den Interessengebieten der Operation durch.

Während der Mission wurden die Aktivitäten kleiner Schiffe in der Nähe der Küste Somalias mit nautischen Mitteln, die dem Schiff zur Verfügung gestellt wurden, kapillar kontrolliert und überwacht. Diese Art von Aktivität hat wesentlich zur Verhinderung von Piraterie beigetragen und fällt in den Kontext der sogenannten Aktivitäten von Zivile und militärische Zusammenarbeit (CIMIC).

Besonders hervorzuheben sind die Begleittätigkeiten der dem Welternährungsprogramm (WFP) zugeordneten Marineeinheiten, die für den Transport humanitärer Hilfe im Auftrag der Vereinten Nationen (UN) eingesetzt werden, sowie der im Rahmen derMission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM).

Ab dem 1. Oktober und den ganzen Monat November hat die Einheit stattdessen ihre Präsenz in den Gewässern des Persischen Golfs und des Golfs von Oman sichergestellt, wo sie in der der Operation "Agenor" zugeordneten Luftwaffe im Rahmen der multinationale Initiative Europäisches EMASOH, gestartet von Frankreich im Januar 2020 und unterstützt nicht nur von Italien, sondern auch von Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, den Niederlanden, Portugal und Norwegen eine wirksame und glaubwürdige Aktivität zur Präsenz, Überwachung und Sicherheit des Transithandels in der Straße von Hormus, einem Gebiet, das von vitalen Interessen für die Volkswirtschaft und die europäischen Länder geprägt ist, durchführen.

Vor diesem Hintergrund ist die Teilnahme von Nave Federico Martinengo der beiden Operationen unterstreicht die Bedeutung der Tätigkeit in einem multinationalen Kontext durch den koordinierten Einsatz von Strukturen, auch unterschiedlicher Art, die in der Lage sind, die Sicherheit in den Meeresgebieten von Interesse im Rahmen der sog Vergrößertes Mittelmeer.