Kosovo: Italien übergibt nach 8 Jahren das Kommando von KFOR

(Di Mehrheitsstaat der Armee)
15/10/21

Armee-Generalmajor Franco Federici übergab das Kommando über die NATO-KFOR-Mission im Kosovo nach acht aufeinanderfolgenden Jahren italienischer Führung an den ungarischen Pfarrer Ferenc Kajari. Die Übergabezeremonie fand im Beisein von Verteidigungsminister Lorenzo Guerini in Begleitung des Generalstabschefs der Verteidigung, General Enzo Vecciarelli, statt.

Die Veranstaltung wurde vom Kommandeur des Allied Joint Force Command of Naples, Admiral Robert P. Burke, sowie von zahlreichen zivilen, militärischen, religiösen und diplomatischen Behörden in Übereinstimmung mit den von der NATO aufgestellten Regeln und Protokollen zur Bekämpfung der Ausbreitung geleitet des Coronavirus.

KFOR ist die am längsten laufende Mission der NATO und derzeit auch die größte im Hinblick auf die am Boden stationierten Streitkräfte (derzeit ca. 3700), die ihre Legitimität auf den Aufgaben der UN-Sicherheitsratsresolution 1244 (12 Militärisch-technisches Abkommen unterzeichnet mit Serbien (9. Juni 1999). Von den 3.700 in der KFOR beschäftigten Soldaten sind etwa 620 Italiener mit einer Personalvertretung aller vier Streitkräfte. Damit ist unser Land derzeit der erste Beitragszahler von KFOR.

Der Verteidigungsminister, Hon. Lorenzo Guerini, applaudierte für die Arbeit der italienischen Streitkräfte im Kosovo und gratulierte General Federici zu dem Wert seiner von allen anerkannten und von der NATO weithin geschätzten Führung.

Der gegenwärtige Fußabdruck der NATO im Kosovo geht daher weit über die bloße militärische Dimension hinaus, und die Schlüsselwörter für die KFOR bleiben die Verpflichtung zur Stabilität durch Dialog und Präsenz vor Ort, eine Verpflichtung, die im Mittelpunkt der italienischen Führung stand und bleibt. im Namen des Zusammenhalts, der Transparenz und der Kohärenz des Bündnisses und seiner Partner.

„Im Zuge unserer Fortschritte wird eine gemeinsame Vision zusammen mit anderen internationalen Organisationen und Institutionen im Kosovo für den Erfolg der KFOR-Mission und für die Stabilität des Balkanraums immer von wesentlicher Bedeutung sein; insofern ist die Zusammenarbeit zwischen NATO und EU bei der Vermittlung, die vor wenigen Tagen zur Überwindung der Kennzeichenkrise führte, ein konkretes Beispiel, nur das jüngste in einer seit über 20 Jahren andauernden Reihe.“ In seiner Abschiedsrede wollte General Federici die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des während seiner Amtszeit geprägten Mottos lenken und die wichtigsten Ereignisse eines Jahres nachzeichnen, in dem er sich an mehreren Fronten engagierte, um ein friedliches Umfeld für alle Gemeinschaften im Kosovo zu gewährleisten , und die Stabilität des Westbalkans für die internationale Gemeinschaft.

Anschließend schloss er seine Rede mit einem herzlichen Dank an die Männer und Frauen, die der Mission dienten, mit lobenswerter Arbeit, die in einer Zeit geleistet wurde, die durch die Covid-19-Pandemie noch schwieriger wurde - "Ich werde jedem von euch immer dankbar sein, die Unterschiede der Einzelnen haben die Arbeit der Gruppe effektiver und erfolgreicher gemacht".

Während des Jahresmandats von KFOR XXV hat die NATO die Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, der internationalen Gemeinschaft und allen Sicherheitsorganisationen weiter verstärkt, um ihr Mandat zu erfüllen. Gleichzeitig trug die Mission dazu bei, das interethnische Zusammenleben zu fördern und ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem der Dialog zwischen Pristina und Belgrad vorangetrieben werden kann.

Insbesondere war General Federici direkt daran interessiert, die Spannungen aufgrund der „Kennzeichenkrise“ zu lösen und persönlich Gespräche mit allen Beteiligten zu führen, um zu einer raschen Deeskalation der Lage vor Ort mit einer intensiven Aktion des Dialogs, des Zuhörens und der Vorschläge, aus denen einige grundlegende Punkte gezogen wurden, um eine Einigung im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Dialogs zu erzielen.

Die KFOR hat auch alle lokalen Institutionen, die an der Bekämpfung von COVID-19 beteiligt sind, unparteiisch durch Spenden persönlicher Schutzausrüstung unterstützt und gleichzeitig Hilfsinitiativen von NATO-Ländern und -Partnern ermöglicht. Auch im Bildungsbereich wurden große Anstrengungen unternommen und zahlreiche Projekte zugunsten der Jugend durchgeführt.

Zuvor hatte Robert P. Burke hervorgehoben, wie effektiv die Führung von General Federici war, mit positiven Auswirkungen sowohl vor Ort als auch bei der Aufrechterhaltung eines Sicherheitsrahmens, der allen Gemeinschaften im Kosovo sowohl in den diplomatischen Beziehungen als auch in der NATO zugute kam die Behörden der Region.