Marine und katholische Universität für das Studium des Klimawandels

(Di Marina Militare)
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Das 2018 begonnene Kooperationsprojekt zwischen dem Hydrographischen Institut der Marina und der Katholischen Universität zur Untersuchung und Erforschung des Meeresbodens des Gardasees und der subalpinen Seen heißt "Genaue einheitliche Risikobewertung des Klimawandels für Territorium und Umwelt in subalpinen Seen (GENAU)"für die Durchführung der bathymetrischen Untersuchung des gesamten Gardasees zur Entwicklung der modellnumerischen Analyse der Morphologie des Meeresbodens im wissenschaftlichen Forschungsbereich, um eine genaue Simulation der Bewegung des Wassers des vorgenannten Beckens in Bezug auf klimatische Ereignisse zu erstellen Extreme oder Gefahr für die Bevölkerung.

Am 15. Oktober in der Ratskammer der Gemeinde Lazise, ​​der hydrographischer Expeditionsleiter tv Roberto ALEO präsentierte die Ergebnisse der dreijährigen Tätigkeit zugunsten des Dekans der Fakultät für Mathematik, Physik und Naturwissenschaften Maurizio Paolini, des Direktors des Hydrografischen Instituts, Konteradmiral Massimiliano Nannini, und ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Leiter.

Während der Ausstellung wurde hervorgehoben, wie eine dreidimensionale Morphologie des Bodens, die dank einer präzisen Bathymetrie erhalten wird, die Simulation von Tiefen- und Oberflächenströmen ermöglicht, dank derer Informationen über die Temperaturverteilung, die Dynamik der Wellen und die Diffusion erhalten werden Bakterien, Schadstoffe und Algen.

Eine erste Analyse des dreidimensionalen bathymetrischen Modells des Gardaseebeckens zeigte ebenfalls eine komplexe geologische Struktur mit Kratern, Schluchten und Furchen, zeigte jedoch vor allem einen Fehler zwischen der Lokalität von Sirmione und Punta San Virgilio auf, deren Existenz nur für die bekannt war lokale geologische Dynamik, die mit dieser Entschließung jedoch nie identifiziert worden war.

Das vom IIM verarbeitete Modell ist daher die grundlegende Infrastruktur für alle Studienaktivitäten, die sich beispielsweise auf Umweltrisiken, geologische Analysen, Tourismus, Risikobewertung zugunsten der Bevölkerung des Beckens und Katastrophenschutz beziehen. Die erfassten Daten stellen eine flexible Datenbank dar, die für die unterschiedlichsten Forschungs- und Studienaktivitäten verwendet werden kann, und ermöglichen auch die Erstellung einer bathymetrischen Karte des Gardasees, die in den vom Hydrographic Institute of the Navy veröffentlichten nautischen Dokumentationskatalog aufgenommen wird.

Im Laufe der Jahre hat das IIM ein eigenes Team hochspezialisierten Personals aufgestellt, ein hydrografisches Boot, das mit den modernsten verfügbaren Detektionsgeräten ausgestattet ist und im Dreijahreszeitraum 2018-2020 insgesamt 96 Tage lang betrieben wurde. Ich habe eine Fläche von 371 km2, die 1500 Seemeilen umfasst.

Zusammenfassend ist die Zusammenarbeit zwischen dem Hydrographischen Institut der Marine und der Katholischen Universität ein hervorragendes Beispiel für Synergien in der wissenschaftlichen Forschung, die die doppelte Kapazität des IIM auch in nicht-marinen Umgebungen stärken, woraufhin das dreidimensionale bathymetrische Modell entwickelt wurde Für die Hydrographen des Instituts ist es ein grundlegendes Element für den Schutz der Seeumwelt und folglich für alle Aktivitäten, die rund um das Gardasee stattfinden.