Italienische und Schweizer Armee, Luftwaffe, Feuerwehr und Zivilschutz testen komplexen Notfall

(Di Großstaatliche Verteidigung)
16/06/22

Die grenzüberschreitende Rettungsübung namens „Odescalchi 2022“ endete heute am späten Nachmittag im Gebiet des Parco Giona. Konzipiert vom Alpinen Truppenkommando der Armee und gemeinsam mit der Schweizer Armee geplant, hat die Landesfeuerwehr das Zivilschutzsystem der Region Lombardei samt allen Komponenten, die im Ernstfall zum Tragen kommen der Zweck, die Verfahren und Fähigkeiten zu testen, die erforderlich sind, um in jeder Situation eine effektive und koordinierte Reaktion zu gewährleisten.

Ab dem frühen Nachmittag, in Anwesenheit der Vizepräsidentin des Regionalrates der Region Lombardei, Dr. Francesca Attilia Brianza, der Präfektin von Varese, dott. Salvatore Rosario Pasquariello, dem Kommandeur der Alpentruppen, General des Armeekorps Ignazio Gamba, dem Kommandeur der Territorialdivision 3 der Schweizerischen Divisionsarmee Lucas Caduff und Vertretern der lokalen Gemeinschaften fand die letzte Etappe der Übung statt.

Insbesondere in den Gemeinden Luino, Maccagno und Colmegna arbeiteten Einheiten der italienischen Armee, der Luftwaffe, der Schweizer Armee, des Zivilschutzes und des nationalen Feuerwehrkorps in enger Synergie bei der Simulation der Rettung und Wiederherstellung der Normalität nach Katastrophen Ereignisse mit hydrogeologischen Risiken und Waldbränden.

In den zwei Wochen intensiver Trainingsaktivitäten, die dem heutigen Tag vorausgingen, konnten die beteiligten Frauen und Männer komplexe Situationen simulieren, um die Funktionalität des Notfallmanagementsystems zu testen. Besonders herausfordernd war die Suche nach der Integration der Führungsfähigkeiten der Armeen der beiden Nachbarländer, wie unter anderem der Divisionsleiter Lucas Caduff betonte.

Die italienische Armee hat insgesamt mehr als 250 Soldaten eingesetzt, die hauptsächlich von den Alpentruppen und insbesondere von der Alpenbrigade stammen Taurinense (32. Pionier-Ingenieur-Regiment, 2. Alpen-Regiment, Logistik-Regiment und Kommando- und taktische Unterstützungsabteilung). Um die Effizienz der Telekommunikation zu gewährleisten, ein Faktor, der bei der Zusammenarbeit von grundlegender Bedeutung ist, haben die Spezialisten des 2. Rundfunkregiments.

Die Brücken des 2. Regiments der Pionierbrigade haben stattdessen in Synergie mit ihren Schweizer Pontonkollegen den Transport von Männern, Fahrzeugen und Rettungsmaterial auf dem See mit ihren eigenen Fähren aus motorisiertem schwimmendem Brückenmaterial (PGM) sichergestellt.

Grundlegend war auch die Unterstützung der Army Aviation, die durch die wendigen UH205-Hubschrauber, die von der 34. "Toro" -Abteilung stammen, die Bewegung in der dritten Dimension und insbesondere den Einsatz der militärischen Bergrettungsteams (SSAM) und der ' die im Übungsszenario vorgesehene Evakuierung von verletztem Personal. Die «Super Puma»-Helikopter der Schweizer Armee hingegen griffen ein, um fortschrittliche Aufklärungskerne sowie hubschraubertransportierbare Motorpumpen zu transportieren.

Die italienische Luftwaffe nahm mit einem HH-139A-Hubschrauber des 84. CSAR-Zentrums (Combat Search and Rescue) in Gioia del Colle (eines der SAR-Zentren des 15. Flügels von Cervia) an Luftsuch- und Rettungsaktivitäten mit der '' Ziel der Konsolidierung der Fähigkeit der Luftwaffe, in Synergie mit den anderen nationalen und ausländischen zivilen und militärischen Einheiten komplexe Luftrettungsoperationen nach einem Unfall am Boden zu planen und durchzuführen.

An der Übung beteiligt war auch die Landesfeuerwehr, die als wesentlicher Bestandteil des Landes-Katastrophenschutzes auch bei dieser Gelegenheit die dringenden und dringenden technischen Rettungs-, Such- und Rettungseinsätze unter Übernahme der technischen Koordination sicherstellte Verbindung mit den anderen beteiligten Komponenten und Strukturen.

Verschiedene hochspezialisierte Einheiten des Korps führten Überwachungsmissionen der Flammenfront des Waldbrandes, die Lokalisierung vermisster Personen, die Notfallevakuierung von verletztem Personal und Zivilisten durch den Einsatz von Booten durch. Ein AW139-Hubschrauber wurde ebenfalls eingesetzt Drago für Aktivitäten. Darüber hinaus koordinierte auf den Umgang mit gefährlichen Stoffen spezialisiertes Personal die Advanced Command Post in Bezug auf den LPG-Eisenbahntankwagen, der auf der Eisenbahnstrecke zwischen Luino und der Schweiz entgleist werden sollte.

Alle Rettungsaktionen wurden ständig von der überwacht Mixed Operation Center (COM) von Luino, operativer Arm der Präfektur Varese, mit der Aufgabe, alles zu koordinieren Städtische Betriebszentralen (COC) persistent im betroffenen Bereich. Bei dieser Aktivität sah auch der Präfekt von Varese, Dr. Pasquarello.

Dr. Francesca Attilia Brianza, Vizepräsidentin des Regionalrats der Region Lombardei, zeigte sich besonders zufrieden mit dem Ergebnis dieser beiden Trainingswochen. Und für alle Anwesenden offensichtlich der hohe Integrationsgrad aller beteiligten Komponenten, wie der Kommandeur der Alpentruppen, General des Armeekorps Ignazio Gamba, betonte: „Am Ende dieser zweiten Ausgabe von Odescalchi (die erste fand 2016 statt) werden alle eingesetzten Komponenten nach und nach in ihre jeweiligen Büros zurückkehren, in dem Bewusstsein, dass sie ihre Fähigkeit, auf Notsituationen zu reagieren, die unsere Gebiete zunehmend betreffen, erheblich verbessert haben. "

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