Leonardo bestätigt sich als Protagonist in Europa mit 13 gewonnenen Programmen im EDF-Programm

(Di Leonardo)
17/06/24

Leonardo ist der zweitgrößte europäische Akteur, gemessen an der Anzahl der im Rahmen von gewonnenen Projekte Arbeitsprogramm des Europäischen Verteidigungsfonds 2023. Tatsächlich hat die Europäische Kommission kürzlich die Auswahl von 13 Projekten bekannt gegeben, an denen Leonardo beteiligt ist, 11 im Bereich Kapazitätsentwicklung und 2 im Bereich Forschung, aus insgesamt 54 Projekten, an denen 581 Unternehmen und Einrichtungen aus 26 europäischen Ländern sowie Norwegen beteiligt sind .

Im Einklang mit der Ausrichtung der Kommission hat sich der auf eine starke Einbindung von KMU ausgerichtete Ansatz zusammen mit der strategischen Entscheidung, bei der Strukturierung von Konsortien und Teams auf Inklusivität zu setzen, als erfolgreich erwiesen. Insbesondere wird Leonardo zwei der Hauptinitiativen in den Kategorien Raumfahrt und Luftverteidigung leiten: Emissary (European Military Integrated Space Situational Awareness and Recognition Capability) und E-FH (European Counter UAS), zeichnet sich durch eine starke innovative Komponente für die zu entwickelnden Technologien aus und gehört zu den Projekten mit der höchsten europäischen Förderung.

Bemerkenswert ist auch Leonardos Teilnahme an einigen Flaggschiffprogrammen der Kommission, da sie einen Beitrag zur strategischen Autonomie des Kontinents leisten. Zwischen diesen, EPC2 (European Patrol Corvette 2) für die Entwicklung eines Prototyps einer neuen europäischen Korvette; ESOCA (European eco-System for Outsized Cargo Airlift), das strategische Lufttransportkapazitäten aufbauen wird; NG-MIMA (Next Generation Military Integrated Modular Avionics), das sich der Entwicklung und Demonstration von Schlüsseltechnologien für die Kampfflugzeuge der Zukunft widmet. Am Ende MARS (Hauptpanzer Europas) für die Untersuchung und Gestaltung zukünftiger Landplattformen.

Das Gesamtbudget des EEF belief sich im Jahr 2023 auf über 1 Milliarde Euro, wobei die Mittel in 265 Millionen Euro für 28 Forschungsprojekte und 766 Millionen Euro für 26 Entwicklungsprojekte aufgeteilt waren. In Bezug auf die Anzahl der Gewinnerprojekte (35) belegte Italien den ersten Platz mit acht koordinierten Initiativen, von denen Leonardo die beiden wichtigsten, EMISSARY und E-CUAS, leitet und so erheblich zum Gesamtergebnis Italiens beitrug.