Die britische Agentur für See- und Küstenwache wählt die Radartechnologie der neuesten Generation von Leonardo

(Di Leonardo)
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Die britische Agentur für See- und Küstenwache wird Leonardos neuestes Osprey-Radarmodell übernehmen, um Such- und Rettungsmissionen, Grenzschutz, Fischerei und Überwachung der Umweltverschmutzung zu unterstützen. Die Osprey 30 wird an Bord von zwei modifizierten Beechcraft King Air-Flugzeugen installiert, die der Agentur vom britischen Lufttransportunternehmen 2Excel zur Verfügung gestellt werden.

Derzeit betreibt die britische Agentur für See- und Küstenwache das Seaspray 7300E-Radar von Leonardo, das sehr effektiv zur Überwachung der legalen Fischerei und der Verschmutzung in britischen Gewässern eingesetzt wurde. Das System ist mit einer patentierten Lösung zur Erkennung kleiner Ziele ausgestattet, mit der Personen identifiziert werden können, die auf See über große Entfernungen verteilt sind, selbst unter den umstrittensten Umwelt- und Seebedingungen. Das Radar ermöglicht es den Besatzungen auch, Ölverschmutzungen und illegales Umweltverhalten über große Entfernungen Tag und Nacht zu erkennen.

2Excel wird die Beechcraft King Air mit der Maritime Agency und der Küstenwache mit dem Osprey-Radar der zweiten Generation ausstatten, dem neuesten elektronischen Überwachungssensor. Der Osprey profitiert von allen Funktionen der Seaspray-Familie und bietet gleichzeitig weitere optimierte Modi und Funktionen für die Erstellung von Land- und Küstenbildern. Dies macht es ideal für Operationen in gemischten Umgebungen wie Küsten.

Flugzeuge der Küstenwache verwenden im Allgemeinen Radargeräte mit engen Sichtfeldern und eingeschränkten Erkennungsmöglichkeiten, wodurch ressourcenintensive und anstrengende Suchvorgänge durchgeführt werden. Die Systeme von Leonardo bieten eine Lösung für diese Probleme. Das Unternehmen ist weltweit führend in der elektronischen Scantechnologie Active Electronically Scanned Array (AESA), bei der Hunderte winziger Radarmodule verwendet werden, die den Elektronenstrahl lenken, anstatt den Sensor mechanisch zum Ziel zu bewegen. Auf diese Weise können Besatzungen abheben, 360 Grad scannen, Hunderte von maritimen Zielen fast sofort erkennen, verfolgen und klassifizieren. Dies ermöglicht es, kooperierenden Flugzeugen auf schnelle Weise die eingehende Forschung in einem Bereich von Interesse in Auftrag zu geben. Diese Technologie ist auch sehr zuverlässig, da das Radar während einer Mission auch bei einer Fehlfunktion einiger seiner einzelnen Module weiterhin effektiv arbeiten kann.

Kunden aus 30 Ländern haben sich bereits für die E-Scan-Sensoren von Leonardo entschieden, beispielsweise für die Familien Seaspray und Osprey. Die US-Marine kaufte auch den Osprey 30 für das ferngesteuerte Hubschrauberprogramm Fire Scout.