Syrien: Assads Armee erreicht die Grenze zum Irak. USA und Rebellen in einer Sackgasse

(Di Giampiero Venturi)
13/06/17

Die syrische Armee, unterstützt von schiitischen Milizionären (einschließlich Hisbollah) erreichte die syrisch-irakische Grenze in einem Wüstengebiet östlich von Al Tanf, einem Grenzposten, der von Rebellen und US-amerikanischen und britischen Sondereinheiten kontrolliert wird. Schiitische Milizionäre von irakischer Seite würden ebenfalls an der Operation teilnehmen PMU (Die Kata'ib Hisbollah und die Organisation Badr), so dass die ersten Konvois iranischer Lieferungen nach Syrien gelangen konnten.

Das Ereignis hat zwei wichtige Konsequenzen: Erstens ermöglicht es erstmals den direkten Kontakt auf dem Landweg zwischen den im Irak stationierten pro-iranischen Milizen und ihrem Verbündeten Assad; zweitens passt es tatsächlich zum Freie Syrische Armee und Task Force Angloamerikaner in der Al Tanf-Tasche, von wo aus sie sich nicht bewegen können, ohne gegen die Syrer oder die irakischen schiitischen Milizsoldaten zu kämpfen.

In diesen Stunden wird jede Verbindung zwischen den proamerikanischen Rebellen und den von ISIS besetzten Gebieten im Gouvernement Deir Ezzor unterbrochen. Mit anderen Worten, zwischen Al Tanf (einem strategischen Grenzposten an der Straße Bagdad-Damaskus) und dem Euphrat (immer noch vom Kalifat kontrolliert) sind die Syrer jetzt beteiligt. 

Das Rennen an der südlichen Grenze würde daher vorerst von Damaskus gewonnen werden, das auch den IS an allen Fronten schlägt.

Nördlich von Al Tanf, auf der Achse Palmyra-Deir Ezzor, wird die russisch-syrische Offensive in diesen Stunden fortgesetzt, während die Nachricht von einem allgemeinen Rückzug von Terroristen aus dem Gebiet westlich von Raqqa eintrifft.

Die Syrer erreichten die Stadt Resafa (das römische Sergiopoli) am Morgen des 13 Juni.

Wahrscheinlich wird die Reaktion der von den Vereinigten Staaten unterstützten Rebellen sowohl vehement als auch ein Rückschlag des islamischen Staates sein.

Ein Gegenschlag Israels ist ebenfalls zu erwarten: Der jüdische Staat kann es sich nicht leisten, die gesamte westliche Grenze des Irak unter die Kontrolle zu bringen PMU und deshalb des Iran. Die Beteiligung der von Teheran unterstützten irakischen Schiiten am Syrienkrieg neben Assad ist mittlerweile eine feststehende Tatsache.  

(Foto: SAA)

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