Syrien zieht Dschihadisten zurück. Die Vereinbarungen zur Evakuierung aller Islamisten werden in Homs geschlossen

(Di Giampiero Venturi)
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Das russische Versöhnungszentrum hat zwischen islamistischen Rebellenfraktionen und Damaskus-Behörden vermittelt, um das Abkommen zur Beendigung der Feindseligkeiten in den nordwestlichen Vororten von Homs zu schließen.

Homs, die dritte Stadt Syriens, die für ihre römischen Siege gegen das regierende Königreich Palmyra im 3. Jahrhundert in der Geschichte bekannt war, wurde während sechsjähriger Kriege zur Hälfte zerstört. In der 2014 ist das Zentrum wieder in den Händen der Damaskus-Truppen (siehe Berichte über Online-Verteidigung in Syrien), aber in den Vororten dauerten die Zusammenstöße zwischen der Regierung und islamistischen Fraktionen drei Jahre.

In diesen Stunden wurde eine Einigung über die Evakuierung der Rebellen erzielt, die im Gegenzug für Immunität und Waffenlieferungen an einen anderen Ort gebracht werden. Das Ziel wird wahrscheinlich das Governorate of Idlib sein, in dem seit etwa einem Jahr alle "Überreste" der fundamentalistischen Assad-Rebellion aufbewahrt werden.

Die betroffenen Vororte sind das Al Waer-Gebiet zwischen der Ringstraße und der Autobahn, die Homs mit Tartus verbindet. Die Militärpolizei und Red Half Moon sorgen für eine sichere Evakuierung des Gebiets.

Die Befreiung dieses Gebiets wird die Konsolidierung des zentralwestlichen Gebiets Syriens in Küstennähe und mit einer alawitischen Mehrheit garantieren, die historisch der Zentralmacht treu geblieben ist.

Die Beseitigung zerstreuter Ausbrüche im ganzen Land und die Konzentration islamistischer Rebellen in der Idlib-Region ist der Auftakt für die "Mutter aller Schlachten", die die syrische Armee im Nordwesten Syriens zu planen beginnt. Neben den regulären Männern der 25000 ist von einer massiven Präsenz von Hisbollah-Milizionären und iranischen Paramilitärs die Rede.

In Bezug auf die syrische Landschaft wird die gesamte Aufmerksamkeit der Medien nun von der Raqqa-Front und den Militärbewegungen in den Ebenen südöstlich von Aleppo beansprucht. Der "Bürgerkrieg" zwischen Islamisten und die loyalistische Offensive wird der Schwerpunkt der kommenden Monate sein.

(Foto: SAA)