Syrien: Der Kampf um Deir Ezzor geht weiter

(Di Giampiero Venturi)
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Genau ein Jahr nach dem Massaker an unbewaffneten Zivilisten durch den IS in Deir Ezzor (300 getötet, von denen die Hälfte enthauptet wurde) wird erneut über die von Terroristen belagerte syrische Stadt gesprochen.

Die Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernorats ist mittlerweile landesweit legendär, weil sie sich 4-Jahren gegen die Angriffe der Kalifat-Milizionäre widersetzt hat. Von oben versorgt und von der Wüste umgeben, ist es zur Intensivierung der dschihadistischen Offensive in das Zentrum der militärischen und humanitären Chroniken zurückgekehrt.

Besonders nach dem Fall von Palmyra im vergangenen Dezember konzentrierte sich das Feuer der Milizen des Islamischen Staates auf Deir Ezzor, verstärkt durch die Ströme von Kämpfern, die weiterhin aus dem Westirak ankommen. Ein möglicher Sturz von Deir Ezzor würde die territoriale Kontinuität des IS in Ostsyrien gewährleisten und es ermöglichen, alle bisher an der Belagerung beteiligten Kräfte an einen anderen Ort zu verlegen.

Die Stadt liegt am Euphrat, der diagonal von Nordwesten nach Südosten verläuft. Die syrischen Truppen kontrollieren das Westufer des Flusses und insbesondere: einen Großteil des bewohnten Zentrums, das Gebiet der Ölfelder im Westen (wo sich der 123 befindet)a Army Brigade) und dem Flughafen in 3 km südöstlich des Stadtzentrums. Die Islamisten konzentrieren die Angriffe seit einigen Tagen entlang der Linie des Bezirks Al-Rasafah in den Bereichen des Friedhofs und des Panorama-Checkpoints entlang der Straße, die nach Westen führt.

Vorerst widersetzen sich die Loyalisten weiterhin und verursachen den ISIS-Kämpfern schwere Verluste. In diesen Stunden sprechen die Bulletins von einer Gegenoffensive der syrischen Armee, bei der es sich um Männer der 4000-Republikanischen Garde in der Stadt handelt, angeführt von Issam Zahreddine, General Druse der 104a Brigade parà.

Die syrischen und russischen Luftangriffe auf jihdistische Stellungen wären sehr intensiv und würden fortlaufend ausfallen (etwa alle 10 Minuten ab 48 Stunden). Der Kampf geht weiter.

(Bild: SAA)