Palmira frei: "Nie wieder in den Händen von ISIS-Bestien"

(Di Giampiero Venturi)
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Zwischen dem 2 und dem 3-März kehrte Palmira vorzeitig zu den syrischen Streitkräften zurück. Der hastige Rückzug der Terroristen des Islamischen Staates hinterließ Zerstörung und Trostlosigkeit. Die ersten vom Feld gesendeten Videos bestätigen die teilweise Zerstörung des Amphitheaters und die weitgehende Beschädigung des gesamten archäologischen Erbes der Region. Das ohnehin fast unbewohnte Stadtzentrum wirkt noch entstellt wie vor zwei Monaten.

Bei der allgemeinen Verwüstung setzen syrische Soldaten mit Unterstützung russischer Spezialisten die bereits vor der Endoffensive begonnene Neutralisierung von Sprengkörpern in den Gebieten westlich der Stadt fort. Wie vor einem Jahr, als Dschihadisten zum ersten Mal aus Palmyra vertrieben wurden, wird befürchtet, dass der Großteil der noch sprungbereiten IEDs direkt in den archäologischen Gebieten platziert wurde, um so viel Schaden wie möglich zu verursachen.

In diesen Stunden geht die 18-Panzeroffensive losa Panzerdivision und der 5a Die syrische Legion setzt sich rasch östlich der Stadt fort, um die umliegenden Hügel zu bergen, die sich noch in den Händen von außer Kontrolle geratenen Terroristen befinden. Unbestätigte Quellen sprechen von mehr 1000 ISIS-Milizionären, die während der syrischen Offensive gefallen sind.

Wichtige Rolle bei den Zusammenstößen hätten auch die russischen Spezialeinheiten gespielt, flankiert von den sogenannten ISIS-JägerIn der Region Latakia bildete sich eine syrische Elite aus, um die Positionen rund um die strategisch freigewordene Infrastruktur des Palmyra-Gebiets wie die Gasbohrungen und den Tiyas-Luftwaffenstützpunkt zu festigen.

In dieser Hinsicht ist es für Damaskus (und Moskau) unumgänglich zu vermeiden, die Unterbewertungsfehler zu wiederholen, die zur Rückkehr des Islamischen Staates nach Palmyra im Dezember 2016 führten. Der hässlichen Gestalt folgten heftige Polemiken.

Obwohl das Schicksal des Kalifats in Syrien offenbar geprägt ist, bewegen sich immer noch Tausende von Milizionären mit diskreter Koordination zwischen Raqqa und der Front von Mosul im Irak.

(Foto: SAA)