Cesano Infantry School: Kampftraining

(Di Tiziano Ciocchetti)
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Gäste von Brigadegeneral Roberto Viglietta, Kommandeur der Cesano-Infanterieschule in der MOVM-Kaserne S.Ten. U. Bartolomeikonnten wir live beobachten, wie militärisches Personal im Kampf trainiert.

Die Absicht des Besuchs führt zu einer sorgfältigen Analyse der Aufnahmetechniken, auch in städtischen Umgebungen. Letztere Szenarien treten - wie die jüngsten Operationen im Ausland gezeigt haben - immer häufiger auf und erfordern eine besondere Vorbereitung.

Die Infanterieschule plant, organisiert und führt äußerst realistische Schulungs- und Spezialisierungskurse mit starken psychologischen Auswirkungen auf den Bediener durch. Dank angemessener Schulungsbereiche und -strukturen können Ausbilder Umgebungen und Situationen (z. B. VS-Wände) nachbilden Trainingswandsystem), damit der Soldat den Bedrohungen in den Operationssälen, in denen er beschäftigt sein wird, begegnen kann.

Daher werden die technischen taktischen Verfahren auf dynamischer Ebene analysiert.

Zu diesem Zweck erleben wir bereits eine Übung, die von Sergeant Major Santalucia, dem Ausbilder der Schule, geleitet wird Ranger des Regiments Monte Cervino.

Es werden drei Arten von Szenarien angeboten: zwei Schulungen und eine rein betriebliche. Der Zweck des Kurses besteht darin, dem Bediener die Möglichkeit zu geben, die Bedrohung zu unterscheiden, um die Möglichkeit von Kollateralschäden zu minimieren. In aktuellen Einsatzszenarien sind die Streitkräfte zunehmend in dicht besiedelten städtischen Kontexten tätig, in denen Sie einige Sekunden Zeit haben, um einen Angreifer zu identifizieren und zu neutralisieren.

Seit der Ibis-Operation in Somalia (1992-94) hat die italienische Armee große Erfahrung im Kampf in dicht besiedelten städtischen Zentren gesammelt, wenn sich der Angreifer häufig vor Zivilisten schützt oder versucht, sich in die Nicht-Zivilisten einzufügen Kämpfer. In Mogadischu musste sich unser Kontingent Milizsoldaten stellen, die auf Gruppen von Zivilisten feuerten, die als menschliche Schutzschilde dienten. Mehr als einmal ist es seitens dieser Gruppen passiert, dass sie vom Werfen von Steinen zum schnellen Aufnehmen von Sturmgewehren übergegangen sind.

Das Team im Training im ersten Test, ausgestattet mit Beretta ARX-160A1 Sturmgewehren, modifiziert mit einem Kit zur Feuermarkierungsmunition.

Bei der Kraft-auf-Kraft-Aktivität werden verschiedene Farben verwendet, um den Ursprung des Feuers zu identifizieren und die Genauigkeit der Schüsse zu überprüfen (der maximale Wurf beträgt etwa 30 Meter). Ein feindliches Element, das mit einem "Schutzschild" ausgestattet ist, stellt ein Hindernis dar, das vom Bediener umgangen werden muss. Danach findet er zwei weitere Elemente, von denen nur eines bewaffnet ist. Ziel ist es, das Ziel zu diskriminieren und so die Hauptbedrohung, die bewaffnete, zu neutralisieren.

Der zweite Test unterscheidet sich vom ersten für die Verwendung der kurzen Feuerwaffe (eine Beretta 92FS, die ebenfalls mit einem Kit zum Abfeuern von Lackmunition modifiziert wurde). Diesmal muss der Bediener den Feind ausschalten, der eine Waffe auf eine Geisel richtet: Das Training zielt darauf ab, den Schuss zu perfektionieren, um das Ziel zu neutralisieren, ohne Kollateralschaden zu verursachen.

Das dritte und letzte Szenario betrifft eine Kampfsituation in einer geschlossenen Umgebung. Das Team von 4 Bedienern nähert sich dem Ziel unter dem Feuer eines Scharfschützen außerhalb der Stadt. Sobald die Feuerquelle beseitigt ist, platzen sie in den Innenraum, der aus drei Räumen besteht. Wenn sie den ersten Raum betreten, besetzen sie die blinden Räume, im zweiten finden sie einen bewaffneten Feind vor sich und eliminieren ihn schnell.

In der letzten Umgebung besteht die Bedrohung aus einem Terroristen mit einem Sprenggürtel und einem Knopfzünder: Die Bediener schüchtern ihn ein, sich zu ergeben und die Hände zu heben. Wenn dieser Befehl nicht ausgeführt wird, wird das feindliche Element neutralisiert. In diesen extremen Situationen versuchen die Bediener, das Ziel in genau definierten Bereichen so zu treffen, dass das Subjekt die Sprengladung nicht aktiviert. Die Aktion endet mit der Wiederherstellung der Umgebungen.

Die Kontingente, die an den aktuellen Betriebsszenarien beteiligt sind, müssen mehreren Bedrohungen entgegenwirken. In den letzten Jahren hat das Konzept des hybriden Krieges Eingang ins Militär gefunden. Nach der NATO-Doktrin "Dies sind hybride Bedrohungen, die militärische und nichtmilitärische, offene und verdeckte Mittel, den Einsatz irregulärer bewaffneter Gruppen und den Einsatz regulärer Streitkräfte kombinieren.". Die hybride Methodik wird daher implementiert, um die Trennung zwischen Kämpfer und Nichtkämpfer rauchig zu machen.

Aus diesem Grund verwaltet die Infanterieschule Kurse zur Diskriminierung der Bedrohung und vermittelt eine Vision der Mission zur Minimierung von Kollateralschäden.

Bilder: Online-Verteidigung