Global Cybersecurity Index 2017: Italien auf 31 ° Platz ... bergab?

(Di Alessandro Rugolo)
02 / 01 / 19

Jedes Jahr bemüht sich die International Telecommunication Union, eine auf IKT spezialisierte UN-Agentur, das IT-Sicherheitsniveau in den Mitgliedsländern zu messen.
Um den Vorbereitungsgrad eines Landes zu messen, werden verschiedene Parameter, sogenannte Säulen, als Referenz verwendet. Dies sind fünf: rechtliche, technische, organisatorische, Innovationsfähigkeit und Kooperation.
Aus der Analyse dieser Parameter können wir die globale Position des Landes im Cyber-Sektor ableiten: In der 2017 steht Italien beispielsweise an der einunddreißigsten Position.

Sie können über die Kriterien, die zum Erstellen des Rankings verwendet wurden, stimmen oder nicht, aber die Dinge ändern sich nicht so sehr. Italien ist (bei 2017) in einigen Schlüsselsektoren unzulänglich, insbesondere in den Bereichen Recht, Ausbildung, mangelnde berufliche Standards, fehlende Cyber-Kennzahlen, mangelndes Wachstum der nationalen Industrie und biologischer und multilateraler Kooperationen.

Obwohl es in einigen Sektoren relativ einfach ist, sich zu verbessern, sind einige niedrige Bewertungen eher repräsentativ für die nationale Situation. Ich beziehe mich jedoch auf das Fehlen von Kennzahlen, professionellen Standards und das mangelnde Wachstum der nationalen Industrie in diesem Sektor: alles, was dem politischen Verständnis und der Übernahme von Verantwortung seitens der politischen Welt und des oberen Managements untergeordnet ist.

Wie leider immer wieder in bestimmten Sektoren gesagt, ist es notwendig, kontrolliert und koordiniert von einem zentralen Organ zu investieren, das nur der Staat sein kann.

Es ist notwendig, in das Personal zu investieren, um das allgemeine Verständnis der Branche durch die Entscheidungsträger und die Techniker durch die Betreiber zu verbessern.

Es ist notwendig, in die nationale Industrie zu investieren, um ein Minimum an Verteidigungskapazität kritischer Infrastrukturen zu gewährleisten.

Es ist notwendig zu investieren, um die Attraktivität neuer Berufe für junge Menschen zu fördern.

Leider scheint der Staat wenig darüber zu sagen, vielleicht abgelenkt von anderen Prioritäten ...

Wenn jemand aufwacht, ist es hoffentlich nicht zu spät.

Wir freuen uns darauf, den ITU-Bericht des 2018 zu lesen, um zu sehen, ob sich die Dinge verbessert haben.

Um mehr zu erfahren:
- https://www.itu.int/en/about/Pages/default.aspx
- https://www.itu.int/dms_pub/itu-d/opb/str/D-STR-GCI.01-2017-R1-PDF-E.pdf